Ein Brand an Board, zahlreiche verletzte Personen und rund 200 Passagiere: Bei der Großübung „TRITON26“ auf der Donau im Bezirk Perg trainierten die Einsatzorganisationen die Zusammenarbeit bei einem größeren Schadensereignis. Mit dabei war auch die FF St. Georgen/Gusen mit dem Tauchstützpunkt sowie mit Übungsbeobachtern und einer Fotografin an Board. Die Aufgabe der Taucher bestand darin, die Sicherung am Schiff zu gewährleisten. Zusätzlich befanden sich jeweils zwei Taucher auf den eingesetzten A-Booten. Für eine besondere Einlage sorgten – natürlich geplant – drei Taucher der FF St. Georgen/Gusen. Nach längerer Wartezeit wurden die drei „ungeduldig“ und kündigten lautstark ihren Sprung vom Deck in die Donau an. Passagiere versuchten zunächst noch, sie davon abzuhalten und festzuhalten. Doch die drei rissen sich los und sprangen in die Donau. Sofort eilten die Boote mit den darauf stationierten Tauchern zur Hilfe und retteten die „Schiffsbrüchigen“ aus dem Wasser. Ein großer Dank gilt dem Bezirksfeuerwehrkommando Perg, insbesondere Organisator Philipp Furtlehner, für diese spannende und realitätsnahe Großübung!